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Die Medienrevolution Im 16. Jahrhundert. Der Buchdruck Und Die Folgen Eva-Christina Glaser

Die Medienrevolution Im 16. Jahrhundert. Der Buchdruck Und Die Folgen

Eva-Christina Glaser

Published August 9th 2007
ISBN : 9783638656405
Paperback
56 pages
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 About the Book 

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,5, Justus-Liebig-Universitat Giessen (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Deutsche Sprache in der fruhen Neuzeit (16./17. Jh.), 14 Quellen im Literaturverzeichnis,MoreStudienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,5, Justus-Liebig-Universitat Giessen (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Deutsche Sprache in der fruhen Neuzeit (16./17. Jh.), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des 20. Jahrhunderts hat die Medienlandschaft Veranderungen durchlaufen, die abgesehen von der Entdeckung der Schrift in der Menschheitsgeschichte ihresgleichen suchen. Wer hatte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Telekommunikation noch in den Kinderschuhen steckte und an eine Errungenschaft wie das Fernsehen lange nicht zu denken war, damit gerechnet, dass es einmal moglich sein konnte, Botschaften in Sekundenschnelle um die halbe Welt zu verbreiten und sich ebenso schnell nahezu jede erdenkliche Information zu verschaffen, ohne auch nur einen Fuss vor die Tur setzen zu mussen? Im Bewusstsein dieser Neuerungen ist es nicht verwunderlich, wenn ein anderes Ereignis in diesem Zusammenhang eher vernachlassigt wird, obwohl es sich dabei um eine zweifellos ebenso revolutionare Errungenschaft handelt, ohne die eine derartige Entwicklung, wie sie das 20. Jahrhundert erlebt hat, gar nicht erst moglich gewesen ware: die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg im ausgehenden 15. Jahrhundert. Zwar sehen viele darin alles andere als eine bahnbrechende Neuerung, da im Alltagsleben allgemein die Vorstellung regiert, durch die Einfuhrung der Schrift seien die Informationsverarbeitungsprozesse bereits so fundamental verandert worden, dass der Bruchdruck bestenfalls als eine quantitative Verstarkung schon langst vorhandener Strukturen gedeutet werden konne (Giesecke). Dennoch steht ausser Frage, dass ohne den Ubergang von der skriptographischen zur typographischen Kultur ein Medium wie beispielsweise das Internet undenkbar ware. Mit Blick auf diese grundlegende und doch oft verkannte Bedeutung des Buchdrucks hat es sich die Untersuchung zum Ziel gesetzt, die Medienrevolution, die durch