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Diakonia Im Neuen Testament: Studien Zur Semantik Unter Besonderer Berucksichtigung Der Rolle Von Frauen Anni Hentschel

Diakonia Im Neuen Testament: Studien Zur Semantik Unter Besonderer Berucksichtigung Der Rolle Von Frauen

Anni Hentschel

Published December 31st 2007
ISBN : 9783161490866
Paperback
498 pages
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 About the Book 

English summary: The Greek terms diakonia and its cognates are important in the texts of early Christian communities. Anni Hentschels analysis of their appearance in non-Christian sources shows that to serve at the table is not the basic meaning,MoreEnglish summary: The Greek terms diakonia and its cognates are important in the texts of early Christian communities. Anni Hentschels analysis of their appearance in non-Christian sources shows that to serve at the table is not the basic meaning, and that the general idea of serving is too vague to explain the different usages. Instead, the words signify special short-term or long-term, menial or even dignified commissioned tasks which are done on behalf of another and therefore imply the notion of a mandate and a personal obligation. The task often involves a mediating activity, for example delivering letters, messages or the courses of a meal. In examining the way New Testament writers use these words, the author provides new insights into the different traditions of the way in which the early Christians used the term diakonia. German description: Die 1990 erschienene Dissertation von J.N. Collins hat eine Diskussion um die Wortbedeutung von Diakonia und seinen Derivaten angestossen und eine Bedeutung im Sinne christlicher Barmherzigkeit negiert. Anni Hentschel uberpruft diese These und untersucht zunachst den Wortgebrauch zur Entstehungszeit des Neuen Testaments. Dabei bestatigt sich, dass Diakonia fur unterschiedliche Beauftragungen verwendet wird, die haufig mit einer Vermittlungstatigkeit verbunden sind. Die Analyse der Belege des lukanischen Doppelwerks, der paulinischen und deuteropaulinischen Briefliteratur zeigt, dass die einzelnen Verfasser das Lexem, wie in der Grazitat ublich, sehr differenziert verwenden. Es kann sowohl den Auftrags- als auch den Verpflichtungscharakter der entsprechenden Tatigkeit herausstellen und bezeichnet unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Wortverkundigung, Gemeindeleitung bis hin zu praktisch-organisatorischen Tatigkeiten. Eine spezifisch christliche Bedeutung des Lexems, etwa als Terminus technicus fur Nachstenliebe, kann nicht aufgezeigt werden, allerdings wird es benutzt, um spezifisch christliche Auftrage und Sachverhalte darzustellen. Bereits bei Paulus legt sich zum Teil ein titularer Gebrauch nahe, jedoch nicht im Sinne von festgelegten Amtern. Erst in den Spatschriften des Neuen Testaments und bei den Apostolischen Vatern lasst sich eine allmahliche Profilierung des Lexems fur gemeindeleitende Amter feststellen. Eine monokausale Ableitung des Diakonenamtes, z.B. aus dem Tischdienst bei der Abendmahlsfeier oder aus der Unterordnung unter den Bischof, kann angesichts des weiten Traditionshintergrundes nicht uberzeugen.